19. Januar Rund um Philipp Island

So richtig kann ich mich noch nicht mit unserem Camper anfreunden, als Transportmittel schon aber als richtige Unterkunft, ich weiß nicht. In der Nacht hatte mich Marcus geweckt, das Opossum hüpfte übers Dach und sprang im Garten rum. Wir haben vom Küchenfenster aus versucht es zu sehen, aber nichts. Wir haben den 3 Attraktionen Pass gekauft, Koalas, Churchill Island und abends die Pinguine. Bei den Koalas treffen wir eine Mitreisende von Tasmanien wieder und versprechen ihr sie mit ihren 20 kg Rucksack gepäck, 16 im großen, 4 im kleinen vorne, in die größte Stadt auf der Insel mitzunehmen. Bei den Koalas ist erst alles wie immer, Marcus ist enttäuscht, aber kurz vor dem Ausgang gibt einer eine extra Vorstellung. Er rutscht von seinem Baum runter und läuft auf dem Boden auf mich zu. So schnell habe ich noch nie einen Koala sich bewegen sehen. Dann übrlegt er es sich wieder anders und hechtet den nächsten Baum hoch.
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Wir fahren wie versprochen nach Cowes, kaufen bei Aldi für unseren Camper Lebensmittel und dann gehts weiter zu den Felsformationen am anderen Ende der Insel, the Nobbies. Über Holzstege kann man die Küste ablaufen und den Möwenfelsen mit Augen und Ohren wahrnehmen, da ist echt was los drauf.
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Es gibt einen Parcours für Autorennen auf Philipp Island, für 330 Dollar kann man sich zu einem Rennfahrer in die Karre setzen und mit 300 Sachen über die Strecke förmlich fliegen, unser Camper ist ja so ähnlich.
Australien ist nicht Kundenfreundlich, Feierabend wird ab 16 Uhr groß geschrieben, Sehenswürdigkeit öffnen um 10 und schließen um 16 Uhr. Geschäfte um 18 Uhr. Wir haben auf Churchill Island nur noch ne halbe Stunde zur Besichtigung, egal. Ein Bauernhof mit typisch gezeigten Aktivitäten auf einer Farm, Kühe melken, Schafe scheren, Pferde beschlagen. ..Marcus steht nur bei dem 50 jährigen George und unterhält sich mit ihm. Von aussen betrachtet sieht es komisch aus, Marcus wiegt seinen Oberkörper von links nach rechts, dann wieder hüpfend nach oben…irgendwann mach George das selbe, George ist ein Kakadu.
Abends holen wir uns chinesisches Essen to take away und essen es im Camper, vorbeikommende Leute glotzen doof und manche vermuten, dass wir versuchen werden einfach i n der Parktasche zu übernachten, aber nein, noch haben wir das Whirlpool Studio.
Die Massenveranstaltung ist die Parade, keine Fotos, keine Videos, nur schauen von Tribünen aus, wie die Zwergpinguine in Gruppen an Land watscheln, einfach putzig. Es gibt eine eigene APP, für den es interssiert(Philipp Island Penguine Parade ). Dort wird berichtet, wann der erste Pinguin an Land kam, wieviele, Gewicht und und.
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Ich bin spät abends zu müde zum Bloggen und schlafe direkt ein, das Opossum hüpft um 3 übers Dach in den Garten, wir drehen uns um und schlafen weiter.

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